ext. Datenschutzbeauftragter

Externer Daten­schutzbeauf­trag­ter

Sie sind zur Bestellung eines Daten­schutzbeauftragten verpflichtet und bevorzugen eine externe Lösung? Wir nehmen für Sie die Rolle als ex­terner Daten­schutzbeauf­trag­ter wahr und übernehmen die Betreu­ung Ihrer Daten­schutzorganisation. Als spezialiserter Dienstleister unterstützen wir Sie bei der gesetzeskonformen Umsetzung des Daten­schutzes und beraten Sie ganzheitlich zu datenschutzrelevanten Themen. Profitieren Sie von unserem Expertenwissen und von den Vorteilen eines externen Daten­schutzbeauftragten. Die Beratung und Betreu­ung kann durch eine Fach­kraft für Daten­schutz oder durch einen An­walt erfol­gen.

Was ist ein Daten­schutzbeauf­trag­ter?

Ein Daten­schutzbeauf­trag­ter ist eine Person, die innerhalb einer Organisation auf die Einhaltung und Umsetzung des Daten­schutzes hinwirkt. Dabei kann die Person interner wie zum Beispiel ein Mitarbeiter eines Unternehmens oder ex­terner Daten­schutzbeauf­trag­ter sein. Ein Daten­schutzbeauf­trag­ter darf laut Gesetz lediglich eine Person sein, die das zur Erfüllung der Tätigkeiten eines Daten­schutzbeauftragten nötige Fachwissen besitzt. Das nötige Fachwissen bestimmt sich je nach Umfang.

Welche Unternehmen müssen einen Daten­schutzbeauftragten benennen?

Viele Unternehmen sind gemäß Art. 37 EU-DSGVO und gemäß Art. 38 BDSG zur Bestellung eines Daten­schutzbeauftragten verpflichtet, dessen Aufgaben in Art. 38 und Art. 39 der EU-DSGVO (EU-Daten­schutzgrundverordnung) geregelt sind. Dabei hat der Daten­schutzbeauftragte Funktionen gegenüber Aufsichtsbehörden und Betroffenen sowie Aufgaben innerhalb des eigenen Unternehmens. Unternehmen müssen in folgenden Fällen einen Daten­schutzbeauftragten benennen:

  • Ein Unternehmen beschäftigt mindestens 10 Personen, die automatisiert Daten verarbeiten (Art. 38 BDSG)
  • Die Kerntätigkeit eines Unternehmens besteht in der umfangreichen Verarbeitung besonderer personenbezogener Daten (Art. 37 DSGVO, Art. 38 BDSG)
  • Es werden innerhalb eines Unternehmens Daten­schutz-Folgeabschätzungen vorgenommen (Art. 38 BDSG)
  • Die Verarbeitung wird von einer Behörde oder öffentlichen Stelle durchgeführt, mit Ausnahme von Gerichten, die im Rahmen ihrer justiziellen Tätigkeit handeln (Art. 37 DSGVO)
  • Die Kerntätigkeit besteht in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen, welche aufgrund ihrer Art, ihres Umfangs und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich machen (Auskunfteien, Detekteien) (Art. 37 DSGVO)

Welche Aufgaben hat ein Daten­schutzbeauf­trag­ter?

  • Unterrichtung und Beratung des Unternehmens sowie der datenverarbeitenden Beschäftigten über die bestehenden Daten­schutzpflichten (Gesetze)
  • Überwachung der Einhaltung datenschutzrechtlicher Regelungen (DSGVO wie nationale Regelungen) und betrieblicher Strategien für den Schutz personenbezogener Daten
  • Anlaufstelle für Anfragen und Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde
  • Ansprechpartner für Betroffene

Was sind die Vorteile eines externen Daten­schutzbeauftragten?

  • Kompetenz: Fachwissen vorhanden
  • Jahrelange Berufserfahrung in den Bereichen Daten­schutz, Datensicherheit und IT-Sicherheit
  • Neutrale Beratung und Position in Ihrem Unternehmen
  • Transparente Kosten durch vertraglich festgelegte Preise
  • Keine Bindung von Ressourcen
  • Keine Kosten für Ausbildung eines Mitarbeiters zum Daten­schutzbeauftragten